REDS ON FIRE! Rankweil stürmt im ZIMBAPARK an die Tabellenspitze!

Drei Begegnungen. Drei Siege. Ein Team. Ein Ziel.

Was für ein Bundesliga-Wochenende im ZIMBAPARK in Bürs!

Die 3. Runde der Dynamic Billard Austria Bundesliga wurde für die Rankweil Reds zu einem echten Statement. Vor heimischem Publikum, bei fantastischer Stimmung und gegen Mannschaften, die sich teilweise noch einmal kräftig verstärkt hatten, zeigten die Reds eindrucksvoll, warum mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist.

Drei Begegnungen – drei Siege!

Und damit nicht genug:
Die Rankweil Reds übernehmen die Tabellenführung!

Doch wer dieses Wochenende nur auf Ergebnisse und Tabellen reduziert, hat das Entscheidende verpasst.
Denn was die Reds derzeit so gefährlich macht, ist nicht ein einzelner Spieler.
Es ist dieser unglaubliche Mix aus Klasse, Erfahrung, Killerinstinkt, jugendlichem Ehrgeiz – und absolutem Vertrauen innerhalb der Mannschaft.


Vier Spieler – vier völlig unterschiedliche Waffen

Da ist Ralph Souquet.

Eine Legende des internationalen Billardsports, zigfacher Welt- und Europameister – und trotzdem ein Spieler, der sich vollkommen in den Dienst der Mannschaft stellt. Seine Erfahrung ist unbezahlbar. Seine Ruhe in entscheidenden Situationen beeindruckend.

Und manche seiner Stöße?
Da bleibt selbst einem fachkundigen Publikum manchmal nur noch ein ungläubiges Staunen.

Dann Tobias Bongers.
Europas Nummer 2 und auf dem Tisch mit einem Killerinstinkt ausgestattet, den man nicht lernen kann. Wenn Tobias seine Chance sieht, dann will er nicht nur gewinnen – dann will er die Partie entscheiden.

Michael Schneider wiederum ist die Walze im Team.
Vielleicht braucht der Motor manchmal ein paar Minuten, bis er richtig läuft. Aber wehe, Michael kommt in Fahrt. Dann wird aus Druck plötzlich Dauerfeuer – und dem Gegner bleibt nicht selten nur noch die Rolle des Zuschauers.

Und schließlich Silvan Starkemann.
Jugendlicher Elan, unbekümmerte Angriffslust präzise wie ein Schweizer Uhrwerk und dieser unbändige Wille, gewinnen zu wollen. Genau diese Energie macht ihn zu einem enorm wichtigen Teil dieser Mannschaft.

Vier völlig unterschiedliche Spielertypen.
Aber gemeinsam sind sie verdammt schwer zu schlagen.


Und dann ist da noch ORONZO!
Wer die Rankweil Reds nur anhand ihrer Spieler beurteilt, vergisst einen ganz entscheidenden Mann:

Coach Oronzo Danese.
Oronzo ist Taktiker, Analyst und Stratege. Und er hat die Fähigkeit ein Team zu formen, die richtigen Charakteren zusammen zu stellen und ihnen glasklar zu sagen „Jetzt ist höchste Konzentration angesagt… Für alle“ Und sie tun es!!

Er studiert die gegnerischen Mannschaften, ihre Aufstellungen, ihre Stärken und ihre Schwächen. Und er weiß sehr genau, warum er welchen Spieler zu welchem Zeitpunkt ins Rennen schickt.
Manchmal sorgt seine Aufstellung zunächst vielleicht für fragende Blicke.

Nachher meistens nicht mehr.
Denn das Entscheidende ist: Seine Mannschaft vertraut ihm. Und der Erfolg gibt ihm recht.

Das ganze Team schaut bei den eigenen Spielen zu, das ist nur bei den Reds zu sehen, während andere Mannschaftspieler von anderen Vereinen, Ihren eigenen Mann am Tisch alleine lassen. eben TEAMGEIST der Rankweil REDS!


INNSBRUCK – verstärkt gekommen, mit 0:3 gegangen!
Innsbruck hatte für dieses Bundesliga-Wochenende ordentlich aufgerüstet.
Mit Maximilian Lechner, Nummer 16 der Weltrangliste, kam ein internationaler Spitzenspieler ins Team – dazu ein ausgesprochen sympathischer und fairer Sportsmann.

Auch Martin Kempter verstärkte die Innsbrucker. Ein Spieler, der schon in der Vergangenheit seine enorme Klasse gezeigt hat und offensichtlich wieder auf dem besten Weg ist, an seine frühere Stärke anzuknüpfen.
Also alles andere als Laufkundschaft.

Und dann kam Oronzo mit einer Aufstellung, die vielleicht nicht jeder auf Anhieb erwartet hatte.
Das Ergebnis?

3:0 für die REDS!

Konzentriert. Kompromisslos. Überzeugend. Und im ZIMBAPARK wurde es laut. Tosender Applaus für eine Mannschaft, die in dieser Begegnung praktisch nichts anbrennen ließ.




WELS – und dann rollte die Schneider-Walze

Auch gegen Wels starteten die Reds stark und holten sich das erste Spiel. Dann allerdings der Dämpfer.
Ausgerechnet das vermeintliche Traumdoppel Bongers/Souquet fand nicht richtig zu seinem Spiel. Zu viele Fehler schlichen sich ein und nach langem Hin und Her mussten sich den beiden Welsern Hollenstein/Gutenberger geschlagen geben.

Plötzlich stand es 1:1.
Entscheidung im Einzel.

Michael Schneider gegen Stefan Huber.
Und Stefan Huber ist wahrlich kein Gegner, den man sich für ein Entscheidungsspiel unbedingt wünscht.
Aber da war wieder dieses bekannte Phänomen:

Michael kam in Fahrt. Und wenn die Schneider-Walze einmal rollt …

… dann rollt sie!
Ein glatter Sieg für Michael und damit das 2:1 für die Rankweil Reds!

Nächste Begegnung gewonnen.




KÖÖ 7 WIEN – NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN!
Eigentlich hätte man sagen können: Das sollte eine klare Angelegenheit werden.

Eigentlich.

Doch Bundesliga wäre nicht Bundesliga, wenn alles nach Plan laufen würde. Die Wiener hatten sich mit Daniel Koslitz enorm verstärkt. Ein richtig starker Spieler – und nebenbei ein ausgesprochen sympathischer Sportsmann.

Das Mannschaftsspiel?
Kein Problem.
4:0 – klare Sache für Rankweil.

Dann das Doppel.
Vielleicht etwas zu locker genommen. Vielleicht einen Tick zu sicher gefühlt. Einige Fehler zu viel – und plötzlich merkten die Wiener:

Moment einmal – hier geht noch etwas!
Und genau das beflügelte sie.
Es entwickelte sich eine Partie, die enger und enger wurde.

Am Ende tatsächlich:
4:3 für Wien.

Ausgleich! 1:1.

Jetzt musste das Einzel entscheiden.

Und was für eines:
RALPH SOUQUET gegen DANIEL KOSLITZ!
Zwei absolute Spitzenspieler.
Plötzlich war die Spannung im ZIMBAPARK beinahe körperlich zu spüren.
Zwischen kollektivem „Ooooooh!“, angespanntem Schweigen und anschließendem tosenden Applaus war alles dabei.

Selbst über die Mikrofone der Kameras waren bereits Stimmen zu hören: „Jetzt verlieren die Reds!“

Tja.
Da hatten einige offenbar einen Mann vergessen.
RALPH SOUQUET.
Daniel Koslitz stand am Tisch und hatte die große Chance das Spiekl auszuschießen.
Nur noch drei Kugeln lagen zwischen ihm und dem Sieg.

Doch jetzt kamen die Nerven ins Spiel.
Der entscheidende Fehler.
Und plötzlich stand Ralph wieder am Tisch.

Eine letzte Chance.
Mehr braucht ein Spieler seiner Klasse manchmal nicht.
Ralph blieb ruhig.
Keine Hektik.
Keine sichtbare Nervosität.
Ball für Ball verschwand.
Routiniert. Abgeklärt. Eiskalt.

Und dann:

SIEG!!!

Der ZIMBAPARK explodierte förmlich.
Jubel, Aufschrei, Applaus!

Es war knapp. Verdammt knapp sogar.
Aber auch diese Begegnung ging an die Rankweil Reds!




DREI SPIELE. DREI SIEGE. TABELLENFÜHRUNG!

Damit endet ein außergewöhnliches Bundesliga-Wochenende für Rankweil mit der maximalen Ausbeute:
Drei Begegnungen – drei Siege.
Und die Belohnung dafür ist gewaltig:

DIE RANKWEIL REDS SIND TABELLENFÜHRER!
Doch entschieden ist noch gar nichts.
Jetzt wartet die letzte und alles entscheidende Finalrunde.
Die Ausgangslage könnte spannender kaum sein.

Ein weiterer Sieg muss gelingen, dann können die Rankweil Reds den Einzug ins große Finale aus eigener Kraft perfekt machen.

Kein Rechnen.
Kein Hoffen auf andere Ergebnisse.
Es liegt in den eigenen Händen.

Und nach dem, was diese Mannschaft im ZIMBAPARK gezeigt hat, darf man eines durchaus sagen:
Das Finale ist für die Rankweil Reds zum Greifen nahe.
Aber der letzte Schritt muss noch gemacht werden.
Und genau dieser letzte Schritt könnte der schwerste werden.

Die Dynamic Billard Austria Bundesliga geht in ihre entscheidende Phase.
Hier kann jeder Fehler ein Fehler zuviel sein. Vom ersten Stoß an.

Und die REDS?
DIE SIND MITTENDRIN!

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